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Pressestatement DKSB Bundesverband
23.02.2016
zum Armutsbericht des DPWV


Pressestatement Heinz Hilgers

Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes Bundesverband (DKSB)

Deutschland ist zweifellos ein reiches Land - und dennoch leben 2,7 Millionen Kinder von staatlichen Leistungen, wachsen faktisch in Armut auf. Angesichts der aktuellen Zahlen zu Kindern nach der Flucht ist anzunehmen, dass diese Zahl noch steigen wird.

Umso notwendiger ist es, den Fokus auf besonders stark von Armut betroffene Gruppen zu legen, so wie es der diesjährige Armutsbericht des DPWV konsequent macht. Der vom DKSB mitverfasste Beitrag "Gesichter der Armut in Deutschland - Auswirkungen von Armut auf die Lebenswirklichtkeit und Entwicklung von Kindern und Jugendlichen" nimmt die verschiedenen Dimensionen von Kinderarmut in den Blick. Die vielfältigen Auswirkungen von Armut auf Bildung und soziale Teilhabe.

So hängen der Bildungserfolg und soziale Teilhabechancen in Deutschland nach wie vor maßgeblich von der sozialen Herkunft ab. Viele Erkrankungen, Gesundheitsbeschwerden und Risikofaktoren treten bei von Armut betroffenen Kindern und Jugendlichen vermehrt auf. Und die sozialräumliche Konzentrierung von Armut in bestimmten Regionen und Stadtteilen zeigt sich so deutlich wie nie zuvor, mit schlechteren Wohnbedingungen, stärkerer Umweltbelastungen und schlechteren Freizeitmöglichkeiten.

Angesichts dieser Diemension von Kinderarmut in Deutschland und ihren gravierenden Auswirkungen braucht es endlich den politischen Handlungswillen, eine Gesamtstrategie von Bund, Ländern und Gemeinden zur Bekämpfung von Kinderarmut in Deutschland.

Der DKSB fordert eine grundlegende Reform des derzeitigen Systems der Kinder- und Familienförderung - hin zu einer gerechten und existenzsichernden Kindergrundsicherung.

Dazu bedarf es:

- der Neuberechnung eines einheitlichen und bedarfdeckenden Kinderexistenzminimums.

- der Reform des Dualismus von Kindergeld und Kinderfreibeträgen unter der sachgerechten Berücksichtigung des materiellen und immateriellen kindlichen Existenzminimums sowie

- der Schaffung einer einheitlichen Leistung des kindlichen Existenzminimums.

Dafür setzen wir uns im Bündnis KINDERGRUNDSICHERUNG gemeinsam mit insgesamt acht weiteren Verbänden und zwölf WissenschaftlerInnen ein. Weitere Informationen dazu finden Sie auf www.kinderarmut-hat-folgen.de.


Verfügbarer Download:

DPWV-Armutsbericht 2016
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